Untypischer Saisonauftakt....
4.4.04 - Der Himmel war dunkel und den ganzen Morgen schüttete es wie aus
Kübeln. "Da kann man doch nicht rudern" sprachen zwei Damen vom Blauen Band und
begannen ein üppiges Frühstück. Parallel zum Erreichen der Sättigungsgrenze (und
deren Überschreitung) wagten sich die ersten Sonnenstrahlen durch die
Ruhrgebietswolken. Da der Ruhrgebietsregen noch gar nicht am Sauerlandhimmel
angekommen waren, befanden sich Anne, Volker und Lorenz längst voller
Rudertatendrang auf dem Weg zum Kemnader See.
Wir hofften indes, dass doch
wieder Regen einsetzen würde, um sich doch nicht nun bei diesem vollen Bauch
auch noch ins Boot setzen zu müssen. Anne und Volker - gerade noch telefonisch
abgepasst - ließen sich darauf ein, statt zu rudern, einen Spaziergang zum
Segelhafen zu machen, um wenigstens noch ein paar Klängen des Shanty-Chores zu
lauschen. Sonst wäre es ja keine richtige Seeeröffnung. Helli, durch seine
Gipsschiene am Arm eh am rudern gehindert, kam uns bei schönstem Sonnenschein zu
Fuß entgegen. Die "Ruhrkadetten" hielten musikalisch wie immer, was sie
versprachen. Leider kamen wir zu unserer Hymne (Cucurucucuuu....) zu spät.
Dennoch genossen wir das Freibier und freuten uns, dass die Saison endlich
wieder losgeht. Der Wind war noch sehr kalt und der See recht wellig (man konnte
wirklich nicht rudern!!!!). Als auch das Bier nicht mehr half, die
Seemannsklänge in schöne Musik umzuwandeln, machten wir uns spontan auf den Weg,
um mit der Museumsbahn durch das Ruhrtal zu fahren.
Unterwegs trafen wir Margit,
die diverse Male mit dem Fahrrad hin- und herfuhr, etwas enttäuscht darüber,
dass keiner der Ruderer wie geplant um 11.30 Uhr am Bootshaus war. In
Herbede stiegen wir ein, d.h. Margit und Helli ließen wir zurück.
Es war
wirklich ein Erlebnis und sehr zu empfehlen. Die liebevoll hergerichteten alten
Waggons rollten langsam hinter der Dampflok her, während die vielen Zugbegleiter
Ostereier verteilten. Was wir nicht wußten, war die Tatsache, dass sowohl
die WAZ Bochum und die WAZ Witten Reporter losschickten, um uns zu suchen.
Nachdem sie uns am Bootshaus nicht trafen, grasten sie die Umgebung ab. Man kann
doch nicht Ohne die Ruderer vom BBB über eine Seeeröffnung schreiben. Und sie
fanden uns (s. Berichte unten - zum Vergrößern anklicken).
Und wir dachten
schon, wir könnten in unserem Club erzählen, wie schön wir trotz des Wetters
gerudert sind. War wohl nichts. Aber immerhin war beim ersten Montagsrudern ein
Vierer draußen und trotze den Wellen. Das erste Grillen ließ uns auch
schon vom schönen Sommer träumen....