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| Teilnehmer: Allu, Dirk, Doris (Radfahrerin), Elke, Hein (Radfahrer), Helli, Herbert, Jürgen Karl-Heinz, Norbert (Gast, 3 Tage), Peter, Theo, Ulla Boote: Felix und Suomi |
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Wenn Engel rudern, lacht der Himmel - so , na ja so ähnlich spricht der weise Volksmund. Recht hat er.
Als wir Sonntag früh am 22. Juli vom Seefrieden zum Frohsinn wechseln, schweben wir freilich nicht gerade engelgleich. Es regnet nämlich Strippen. Macht aber gar nichts. Denn: Wir, die Wanderfahrer vom Blauen Band Bochum, haben am Samstag gerudert, und die Sonne schien, wir haben am Freitag gerudert, und die Sonne schien. Wir haben am Donnerstag gerudert, und die Sonne schien. Wir haben am Dienstag gerudert, und... Wir haben am Montag gerudert, und...Wir haben am Sonntag gerudert, klaro im Sonnenschein. In der Gewässerlandschaft Plön-Malente haben wir an sechs Tagen an die zehn Seen befahren. Und auch der Wind hat durchweg Maß gehalten. Was Mittwoch war? Da hatten wir sportiven Bildungsbürger Kulturtag. Da durfte es regnen und hat es auch. Sogar ein Gewitter hat uns gestreift. Um genau zu sein. Nicht immer war purer Sonnenschein. Manchmal hat der Himmel mit Wolken gespielt, die jedoch stets dicht gehalten haben. Wir - wer sind das diesmal? Es sind: Elke, Ulla, Doris, Allu, Dirk, Hein, Helli, Jürgen, Karl-Heinz, Norbert, Peter, Theo, Herbert. Macht 13, doch trotz dieser Zahl ist die Harmonie vom Anfang bis Ende ungetrübt. Alle sind aufmerksam zu allen. Wenn einer redet, machen alle interessierte Gesichter - auch wenn es um medizinische Fachfragen geht. Greift einer zum zehnten Mal in seine etwas müffelnde Witzkiste, brechen alle in schallendes Gelächter aus. So sind Ruderer eben. Noch eins zu vermerken: Zwei vom Team sind leidenschaftliche Radfahrer, die dem Rollsitz entsagt haben. - Falsch! Unter uns ist noch ein dritter, an Leidenschaft nicht zu übertreffender Zweiradtreter, der aber ebenso leidenschaftlich-olympisch die Skulls durchs Wasser zieht. Helli heißt er. Als am 22. Juli die Kilometer abgerudert und die Gläser Pils (respektive Schorle) geschluckt sind, können die Wanderfahrer auf eine respektable Leistungskurve zurückblicken mit Höhepunkten zu Lande und zu Wasser. Zum Beispiel Freitagmorgen, 20. Juli. 76 (in Worten: sechsundsiebzig) Lichter brennen auf der Frühstückstafel. Als Karl-Heinz den Raum betritt, sieht er sich eingehüllt von Wunderkerzenfunkensprühen. K.-H. muss sich Gratulationsliedchen anhören aus teilweise noch morgendlich belegten Kehlen: Karl-Heinz hat nämlich heute Geburtstag. An alles haben die Arrangeure Elke und Ulla gedacht. So fehlt es trotz der Tischlichterkette auch nicht an der Torte mit Kerzengesteck, mit dessen Hilfe sich beim Auspusten fantasieanregendste (bzw. phantasieanregendste) Gebilde auf die Tischdecke auftragen lassen. Alle sind frohgemut. Das Geburtstagskind ob der spürbaren Zuneigung, seine Gattin Doris, weil auch sie angemessen was von der Sympathiewelle abkriegt. Alle anderen in der Erwartung der Runden, die am Abend fällig sein werden. Aber mal von vorn: 14. Juli, Samstag 2007 Es starten am Kemnader See: Doris, Elke, Ulla, Hein, Allu, Karl-Heinz, Jürgen ,Theo und Peter. Wieder ein Fiat Ducato, der farblich den Ferrari markiert, drangehängt Felix und Suomi, Begleitfahrzeug der bewährte Volvo. De-luxe-Ticket für Herbert. Er darf sich vor der Haustür in Dortmund in die Volvo-Lederpolster werfen. Dirk wird in Gütersloh vom Geleitzug aufgegabelt. Helli, der nicht von seinem Radl lassen will, und Norbert, der mit seinem Daimler aus Stade kommt, werden am Ziel erwartet. Neun Stunden Anfahrt. Zeit genug, um widerliche Autobahnstaus und angenehme menschliche Hilfsbereitschaft zu erleben. Auf einem Parkplatz, wer weiß wo, lässt sich die Schiebetür des erst 8 000 km gelaufenen Ducato nicht mehr öffnen. Fummel, Fummel unserer Fachleute - nix. Ein junger Mann lässt seine Familie warten, holt sein Werkzeugkistchen und Fummel, Fummel - Tür geht wieder. Allu weiß zu erzählen, die junge Mann sei VW-Mechaniker.
Wir glauben, nun sei der Einstieg zum "Fahrgastraum" ein für alle Mal gesichert. Denkste! Noch zwei Mal springt die verfluchte Tür-Laufrolle aus der Führung. Es gibt zwar immer noch ältliche Wanderfahrer, denen der Umgang mit Handys unheimlich zu sein scheint. Aber wie hätten wir ohne dieselben die zuständigen Callcenter erreicht, welche uns den Weg zu den zuständigen Fiat-Werkstätten wiesen? Nach der dritten Reparatur behandeln wir auf Jürgens Rat die Tür, als staple ich dahinter eine Großladung Eier - mit Erfolg. Zweite menschliche Hilfe: Nach einem Halt setzt sich ein Motorradfahrer neben den Volvo und brüllt gegen den Fahrtwind: "Die Klappe steht offen." Welche? Tatsächlich tut die Heckklappe das, aber noch ist nichts rausgefallen, fällt auch nichts mehr raus bis zum nächsten Parkplatz. Nachmittags Ankunft in Bosau am Gasthaus Frohsinn. Norbert wartet schon ungeduldig, Helli hat inzwischen tief in die Lebensgeschichte eines redseligen alten Herrn eintauchen können. Bezug der Zimmer im Haus Seefrieden. Durststillen, Essen, Restdurststillen. Zwischendurch erstes Seelenweiten beim Blick über das Märchenpanorama des Großen Plöner Sees. Man könnte dichten, wenn man´s könnte. 15. Juli, Sonntag Frühaufsteher sehen sich im Dorf um. Im Dorfkern die Kirche des Bischofs Vicelin aus dem 12. Jahrhundert. Drumherum ein romantischer Kirchhof, der bis ans Wasser reicht - und den Toten nasse Füße macht? Ein dicker Stein am Eingang des Friedhofs behauptet: "HIER ENDET JEDERMANNS WEG". Aber, bitteschön, doch nicht so bald. Frühstück lässt nichts zu wünschen übrig. Helli hat exklusiv was erlebt. Tollende Buben haben sein Haus zerstört, aber hilfreiche Anwohner mitten in der Nacht beim Wiederaufbau geholfen.
Dann endlich an die Boote und in die Boote. Erste Ruderstrecke von Bosau nach Dersau. So säuisch, wie sich das anhört, verläuft der erste Tag keineswegs. Weites, glattes Gewässer, Sonne vom blauen Himmel, nur vereinzelte Wolkenschlieren, grüne Ufer, lauschige Inselchen. Vorbei am Naturschutzgebiet und der schnatternden Gänse-Großkolonie. Norbert probiert seine Bandscheiben aus und ist glücklich: Das Kreuz hält. Rast in Dersau am Ufer der "Mühle am See". Auch die Radfahrer treffen ein. Rudern ist herrlich. Aber ankommen und Doris, Elke und Ulla ihre Lachsbütterkes und andere Spezialitäten genießen, dabei von Helli und Karl-Heinz innerlich bierfeucht gehalten werden - das ist auch klasse. Beim Bootsbesatzungswechsel für die Rückfahrt nach Bosau geht einiges durcheinander. Elke und Hein schwingen sich auf die Räder zur auf Tour de Plön, Doris und Norbert schiffen sich ein und nehmen im Touristenboot Kurs auf Bosau. Der Landdienst ist früh zurück. Das Hotel hat totale Ruh´. Muss der Landdienst folglich die Natur genießen oder sich ein kühles Gesäß im kalten Seewasser holen - bis die Boote endlich anlegen. Episode beim Abendessen: In Erinnerung ans große Schmausen bei der Wanderfahrt vor einem Jahr die vorsichtige Frage, ob wir denn auch einmal Reibekuchen serviert bekommen könnten. "Reibekuchen! Is was fürn Kindergeburtstag!!!" entgegnet Frau Wirtin und rauscht davon. War das nun unfreundlich? Der allzeit gut gelaunte und pfiffige Kellner Christof fragt nach Frau Wirtins Abgang: "Reibekuchen? - etwa Kartoffelpuffer? In der Küchenkulisse klärt Christof offenbar seine Chefin auf - und wir kriegen an einem Abend Kartoffel-Reibe-Kuchen-Puffer -reichlich. Ins Bett gehen wir mit den Gedanken an Theo und seinen verschwundenen Kugelschreiber. Theo leidet tagelang. Bis unsere mitfühlenden Frauen den schmerzlichen Verlust vergessen machen durch einen weit schöneren Stift im Leuchtturmdesign. 16. Juli, Montag Klar doch, nicht um zu essen, zu trinken und mehr oder weniger geistvoll daherzureden, sind wir auf Wanderfahrt, sondern des Ruderns wegen. Der Plan der Unternehmensleitung für heute: übern Großen Plöner See bis Spitzenort, Boote an der Schurre umsetzen und übern Kleinen Plöner See , in die Schwentine rein, übern Kron- und Lanker See bis Preetz. Wer in Spitzenort ins Boot steigt, rudert aber erst einmal bis Dörnick, ein idealer Anlege- und Rastplatz. So ideal nun doch nicht. Eine streng dreinblickende, anscheinend einheimische Dame bedeutet uns, so nahe dürfe unser Versorgungswagen gar nicht an die in Sonne und Wasser Badenden heranfahren. Weil Privatgelände! Wir geben uns ahnungslos. Hinter Dörnick macht die Schwentine erst einmal den Eindruck, als sei bei der großen Schmelze am Ende der Eiszeit schon an die Ruderer gedacht worden. Breit und brav bietet sie sich an, lässt die Ruderer nur stückweis Enge trainieren, bevor sie sich in den Lanker See öffnet.
Beim Preetzer Kanuheim Ende für heute. Boote bleiben hier. Sondermission für Dirk und Herbert, wg Tür haben sie eine Fiat-Werkstatt aufzusuchen. Als alle einschließlich der Radfahrer beisammen sind, lassen die Männer sich in die Bestuhlung der Kanutenterrasse sinken, während die emsigen Frauen Fingerfood zubereiten. Ulla greift in die Kühlkiste und lässt eine Flasche Becherowka kreisen. Dann geht es mit vergnügtem Sinn zurück nach Standort Bosau hin (hätte Theo deklamiert). |
17. Juli, Dienstag Das Befahren der Schwentine wird zum Abenteuer. Ab Preetz, wo die Boote über Nacht gelegen haben, zum Rosensee. Jetzt sind alle Künste der Steuerleute gefordert. Schmales Gewässer, noch verengt durch überhängende oder umgestürzte Bäume, starke Strömung, knappe Biegungen und tückisch-niedrige Kopf-ab-Brücken. Am Ende des Rosensees, auf dem hier und da Wasserrosen schwimmen, werden für die Rückfahrt nach Preetz noch einmal die Besatzungen gewechselt, damit jeder, der will, die Schwentine genießen kann - ein Genuss ist sie nämlich trotz oder gerade wegen der Schwierigkeit, sie zu befahren
Den Spaß an der Fahrt durch die grüne Hölle vermag auch ein Angler nicht zu verderben, der, bräsig in seinem Kahn sitzend, fragt: "Da wollt ihr lang? Ohne umzukippen? Vor zwei Wochen sind hier noch zwei Vierer abgesoffen." Erstens rudern wir klugerweise keine Vierer. Und zweitens sind wir unumkippbar. Verstanden?
Randbemerkung: Auf den Seen paddeln viele Menschen herum, die sich weit unterhalb des Leistungsniveaus der Goldkanuten bewegen. Meist sind es freundliche Familien, die sich noch im Vor-Amateurstatus befinden und nicht begreifen, dass ein Ruderboot eine breitere Angelegenheit ist. Aber dafür haben wir Helli dabei. Der springt an kritischer Umsetzstelle in die Strömung und richtet alles. Dienstags gönnt sich Haus Frohsinn einen Ruhetag. Deshalb - als die Boote wieder in Bosau angelandet sind- Essen beim Dorfbalkanesen. Der stopft uns voll, als wolle er uns übermorgen gewinnbringend schlachten. Auf die schweren Bäuche dann noch Norberts Geständnis, er wolle uns morgen verlassen. Mit nach Schleswig will er noch, aber von dort haut er ab nach Stade. Wir müssen einsehen, dass der Mediziner und Bandscheiben-Rekonvaleszent sich medizinisch vernünftig verhält. 18. Juli, Mittwoch, Kulturtag Die Autokarawane steuert Schleswig an, noch mit Norbert, aber ohne Helli, der Besuche anderswo auf seinem Programm hat. Zuerst Gottorf, das Juwel von Schloss mit dem zauberhaften Barockgarten, den historischen Sammlungen sowie den Galerien voller Kostbarkeiten an Gemälden und Plastiken. Im Globushaus, dessen moderne Architektur mitten in barocker Umgebung ein prächtiges Gesamtkunstwerk ausmacht, klettern wir in die Nachbildung der Erdkugel, deren äußere Hülle die Erde kartografisch abbildet und deren Inneres den Sternenhimmel ausbreitet. Von einem kundigen Führer lassen wir uns berichten, dass das technisch äußerst raffiniert konstruierte Original 1713 von Zar Peter dem Großen "als Geschenk erbeten" worden sei, nachdem die Gottorfer in einer militärischen Balgerei mit der dänischen Krone den Kürzeren gezogen hatten. In solchen Zusammenhängen ist heute von Beutekunst die Rede.
Freunde von Ulla und Hein führen uns in die Stadt zum Mittagessen. Danach lassen wir den mächtigen Bau des St. Petri-Doms und seinen berühmten Bordesholmer Altar von Hans Brüggemann auf uns wirken. Danach Gang durch die Altstadt zum Holm. Das ist ein Friedhof, wieder einer, aber einer von ganz besonderer Art. Mitten in einem Rund von schmucken Fischerhäusern liegt das eisenumzäunte Gräberfeld, nur für zahlende Vereinsmitglieder. Gezahlt wird von Geburt an, dafür umsonst beerdigt. Ergo: früher Tod spart Geld. Zurück zum Schloss. Die einen gehen das Nydam-Boot und Moorleichen gucken, die anderen laufen durch die reich ausgestatteten Galerien. Kleine Auswahl: Ernst Noldes Blumengarten, Ernst Barlachs Der Schwebende, Otto Müllers Badende in Landschaft, Alexej von Jawlenskys Frau aus Ascona, die Pietà von Käthe Kollwitz in ihrer ursprünglichen Gestalt als Kleinplastik. Wer nicht genug kriegen kann, schaut sich noch die wunderlichen Bilder von Paul Wunderlich an. 19. Juli, Donnerstag Große Fahrt, Ziel Eutin. Erste Etappe über Fegetasche Behler See, Dieksee nach Malente Gremsmühlen. Warum heißen hier oben eigentlich alle schmalen Wasserläufe Schwentine? Und warum stehen dann, wenn die Strömung am stärksten ist, mittendrin noch Pfähle mit unlesbaren Schildern, an denen die Boote sich so gerne quer legen? In Gremsmühlen sind "Felix" und "Suomi" runde 300Meter weit und über eine stark befahrene Straße zu tragen. Schaffen wir auch und genehmigen uns eine Kartoffelsuppe oder sonst was in der Mühle von Grevesmühlen bei Frau - wie hieß sie noch?
Schwentine-Abenteuer, zweiter Teil. Der Wasserlauf bis zum Kellersee wird wieder zum (hin)reißenden Erlebnis. Der Landdienst hat inzwischen Stellung bezogen am letzten Schwentine-Stück vor Eutin. Hier an der Fissauer Mühle müssen die Boote vorbeikommen. Tun sie nicht. Anruf: Sind umgekehrt und haben ein schönes Plätzchen gefunden. Landdienst hin. Ruderer sitzen schon auf der Terrasse des Seeschlosses am Kellersee, Boote liegen davor auf dem Rasen. Vor der Autorückfahrt nach Bosau vertilgen wir den Restkuchen des Seeschlosses, welches sich Hotel und Erholungszentrum mit geistlichen Angeboten nennt. Im Haus Frohsinn besagte Reibekuchen. Das sagt alles über den Abend des 19. Juli. 20. Juli, Freitag Morgenfeier für K.-H. Zurückgerudert vom Seeschloss am Kellersee nach Gremsmühlen und nach der Mittagspause weiter über Dieksee, Behler in den Großen Plöner nach Bosau. Gegen 16 Uhr liegen die Boote bereits wieder auf Frohsinns Rasen.
Die Abendrunde spaltet sich. Die nach Höherem Strebenden hören sich in der Kirche die Trompetenorgel an. Der Rest - na was tut der wohl? (Oder war die Musike am Samstag? Egal.) In der Runde der spätberufenen Freitagstrinker fragt plötzlich jemand nach dem Ducato-Schlüssel. Suchaktion! Allu, schon im Bett, murmelt: Herbert hat ihn. Herbert, der sich auch schon zurückgezogen hat, hat ihn nicht. Theo, schon im attraktiven Nachtflanell, hat ihn auch nicht. Am nächsten Morgen Jürgen: "Klar, ich habe ihn, hat ihn jemand gebraucht?" 21. Juli, Samstag Skulls zur letzten Tour eingelegt. Nach Plön zum Schüler Ruder und Segler Verein. Kann der Kemnader Hallenmieter schon neidisch werden, wenn er sieht, wie unterhalb des weißstrahlenden Plöner Schlosses den Mägdelein und Knaben ein Wassersportparadies geschaffen wurde. Dabei ist weit und breit kein Nachwuchs zu sehen. Der Bootsbauer, der das weite Gelände hütet und freundlicherweise das Tor öffnet, erklärt die Leere: die Jugend hat Ferien und erholt sich als Ferntouris vom Stress der Schule und des Sports.
Hauptsache unsere Ruderer können an einem der zahlreichen Schüler-Stege der nächsten Besatzung Platz machen, und die Neuen können Kurs auf Dersau nehmen. Als das zweite Boot sich dem Dersauer Ufer nähert, haben die drin sitzenden Ruderer eine Erscheinung, die sich - O Wunder - als Realität erweist: Helli schwebt übers Wasser heran - mit einem Tablett voller Pils, darunter versteckt auch Apfelschorle. Wenn Herbert später mit einen der Plastiksessel zusammenkracht, hat das damit gar nichts zu tun. Zurück in Bosau sind wir nach dem frühen Abgang von Norbert wieder 13, eine weitere Ulla bereichert uns, Jürgen seine. 22. Juli, Sonntag Heimfahrt in Regen und Staus. Nach erneut neun Stunden wieder im alten Revier Kemnader See.
Dank an Ulla, Dank an Hein. Die Wanderfahrt 07 war hervorragend geplant, vorbereitet und abgewickelt. Standort Bosau zu allseitiger höchster Zufriedenheit ausgewählt. Betten weich, Essen gut, Pilz frisch, was will man mehr. Exkursion in Kultur wunderschöne Sache. Einen Haufen von individualistischen Älteren und Alten bestens gelenkt und geleitet. Dankeschön. |